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Mit dem Ableben der letzten Zeitzeugen, dem langsam verblassenden
Medieninteresse sowie der neuen Schwerpunktsetzung von zeitgeschichtlich
ausgerichteten Instituten scheint eine neue Standortbestimmung der
Holocaust-Forschung angebracht.
Auf dieser Tagung soll diskutiert werden, inwieweit der Holocaust
in der akademischen Lehre an deutschen und österreichischen
Universitäten verankert ist, welche Forschungstendenzen sich
in den letzten beiden Jahrzehnten abzeichneten und wie sich die
deutschsprachige Situation im internationalen Vergleich darstellt.
Eine Sektion der Tagung befasst sich zudem mit der Vermittlung
des Themas „Holocaust“ im
Schulunterricht und in der Öffentlichkeit.
Das 12. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte will auch untersuchen,
ob Bedarf nach Einrichtung eigener Forschungs- und Lehrinstitute,
wie sie in Nordamerika und Israel bestehen, existiert und wie diese
im deutschsprachigen Raum aussehen könnten.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
- Wissenschaftliche Leitung:
- Prof. Dr. Michael Brenner,
Lehrstuhl für Jüdische Geschichte
und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München
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- Referenten/innen:
- Prof. Dr. Ulrich Herbert (Freiburg)
- Prof. Dr. Dieter Pohl (Klagenfurt)
- Dr. Jürgen Matthäus (Washington)
- Dr. Wendy Lower
(München)
- Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Berlin)
- Prof.
Dr. Thomas Sandkühler(Berlin)
- Dr. Robert Sigel (München/Dachau)
- Mag. Linda Erker (Wien)
- Prof. Dr. Andreas Wirsching (München)
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- Moderation:
- Prof. Dr. Michael Brenner (München)
- Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Wien)
Das vollständige Veranstaltungsprogramm
finden Sie in dem
Flyer
zum Symposium 2011
Tagungsbericht der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen
Tagungsbericht bei HSOZUKULT |