Referenten
 

 

 

Dr. Claudia Kuretsidis-Haider

Wissenschaftliche Ko-Leiterin der zentralen österreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz, Mitarbeiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), z.Zt. Sachbearbeiterin im Projekt "Namentliche Erfassung der Opfer politischer Verfolgung 1938-1945"

Forschungsschwerpunkte:
Nachkriegsjustiz (Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich), Vergangenheitspolitik und Gedenkkultur(en), Holocaust, Widerstand und Verfolgung in Österreich

Publikationen:
[Gemeinsam mit Winfried R. Garscha:] "Keine Abrechnung". NS-Verbrechen, Justiz und Gesellschaft in Europa nach 1945, Wien-Leipzig 1998;

NS-Verbrechen vor österreichischen und bundesdeutschen Gerichten. Eine bilanzierende Betrachtung. In: Thomas Albrich/Winfried Garscha/Martin Polaschek (Hrsg.),

"Holocaust und Kriegsverbrechen vor Gericht – Der Fall Österreich", Innsbruck 2006, S. 329-352;
"Das Volk sitzt zu Gericht". Die österreichische Justiz und die Ahndung von nationalsozialistischen Verbrechen an ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern am Beispiel der Engerau-Prozesse 1945-1954 [in Druck].

Koordinierung und Nachbereitung (Publikation eines Konferenzbandes) des von der Zentralen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz veranstalteten Symposions "Genocide on trial. Von den Nürnberger bis zum Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag"

 

 

Elisabeth Kohlhaas

Diplom-Politologin
Mitarbeiterin in dem Editionsprojekt "Kinder über den Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1947" unter der Leitung von Prof. Dr. Alfons Kenkmann als Zusammenarbeit des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig mit dem Jüdischen Historischen Institut Warschau
Dissertationsprojekt "Ein ganz normaler Arbeitsplatz? Frauen bei der Gestapo 1933-1945" (Arbeitstitel)

Wissenschaftliche Tätigkeit
2003 - 2005 Forschungs- und Dokumentationsprojekt "Nationalsozialistische Verbrechen am Kriegsende 1945 in Aschaffenburg und an Aschaffenburgern" im Auftrag der Stadt Aschaffenburg

2001/2002 Forschungs- und Dokumentationsprojekt "NS-Militärjustiz und das Kriegsende 1945 in Aschaffenburg" im Auftrag der Stadt Aschaffenburg

seit 2001 Teilnehmerin an dem Forschungscolloquium zur Alltagsgeschichte und Historischen Anthropologie von Prof. Dr. Alf Lüdtke, Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und Universität Erfurt

1997/98 redaktionelle Mitarbeiterin an dem "Handbuch der deutschsprachigen Emigration 1933-1945", hrsg. von Gerhard Paul, Claus-Dieter Krohn u.a., erschienen Darmstadt 1998

1997 Werkvertrag an der Universität Flensburg "Das Handeln von Frauen in der NS-Diktatur: Die weiblichen Bediensteten der Gestapo 1933-1945"

1994 - 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Forschungsprojekt "Die Gestapo 1933-1945. Struktur, Arbeitsweise und Wirkung einer Zentralintitution des NS-Maßnahmenstaates" unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Steinbach, Freie Universität Berlin, und Prof. Dr. Gerhard Paul, Universität Flensburg

Tätigkeit in der politisch-historischen Jugend- und Erwachsenenbildung
1999 - 2001 Referentin für die internationale Jugendarbeit bei dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Hessen, mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit in Osteuropa

1993 Lehrauftrag am Fachbereich Politikwissenschaft der Freien Universi-tät Berlin zum Thema "Politische Bildung in den neuen Bundesländern"

1990 - 1994 Dozentin in der politisch-historischen und der internationalen Jugend- und Erwachsenenbildung, zuletzt als stellvertr. Leiterin des freien Bildungsträgers Akademie Schwerin e.V., Leiterin des Fachbereichs "Politische Bildung, Rhetorik und Kommunikation" der Akademie