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9. Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2008
Die nationalsozialistische Machteroberung
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Internationales
Jugendgästehaus
Dachau |
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Die Stadt Dachau, als Standort des Konzentrationslagers weltweit zum Synonym für die Greueltaten des Dritten Reiches geworden, hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendgästehaus Dachau das „Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte“ ins Leben gerufen. Im Rahmen einer in regelmäßigen Abständen stattfindenden Veranstaltungsreihe soll „Zeitgeschichte“ in ihrer gesamten Breite behandelt und neue Forschungsansätze präsentiert werden. Die wissenschaftliche Federführung, die in diesem Jahr Prof. Dr. Andreas Wirsching, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg übernommen hat, wechselt bei jeder Veranstaltung. Das „Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte“ bietet nicht nur Wissenschaftlern und Fachleuten eine Plattform, sondern will die Themen und Ergebnisse auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. 75 Jahre nach der „Machtergreifung“ widmet sich das diesjährige Dachauer Symposium der Frage nach den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen der nationalsozialistischen Herrschaft. Im Mittelpunkt steht dabei die Machtdurchsetzung im Jahre 1933. Welche gesellschaftlichen Zustimmungspotentiale gab es ? Welche Rolle spielte politisch und materiell geleiteter Opportunismus ? Welche Rolle spielten staatliche Repression und Gewalt? Welches Gewicht diesen Elementen einzelnen zukam und wie sie sich zueinander verhielten, ist eine wichtige Forschungsfrage, die freilich nicht abschließend geklärt ist. Die Einzelbeiträge des Symposiums untersuchen sie aus unterschiedlichen Perspektiven und thematisieren unter anderem die Rolle der Eliten, sozialer Interessengruppen und Verwaltungsinstanzen. Übergreifende Deutungen werden mit den Forschungsergebnissen zur bayerischen Regionalgeschichte verknüpft. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
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Programm
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Leitung
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Dr.
Bernhard Schoßig |
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